Wissenswertes

 

 

Mittelmeerkrankheiten

 

Bevor unsere Hunde auf die Reise zu Ihnen gehen, werden sie auf drei der bekanntesten Mittelmeerkrankheiten getestet Leishmaniose, Babiose und Ehrlichiose. Doch selbst wenn das Ergebnis negativ ausfällt, ist es nötig, den Test nach etwa einem halben Jahr wiederholen zu lassen. Denn vom Tag der Blutuntersuchung bis zur Ausreise ist es möglich, dass sich das Tier in diesem Zeitraum doch noch Parasiten einfängt. Daher ist der Nachtest, nach der Einreise nach Deutschland, frühestens nach 6 Monaten notwendig.

 

Die meisten Mittelmeerkrankheiten sind gut behandelbar/heilbar. Leishmaniose bleibt eine unheilbare Erkrankung, aber auch ein infizierter Hund kann mit den richtigen Medikamenten ein glückliches, langes Leben führen. Die bekanntesten Mittelmeerkrankheiten Leishmaniose Überträger der Leishmaniose Eine kleine, sandfarbene Mücke überträgt die Erreger, die Leishmanien, beim Stechen. Bisher gibt es sie nahezu ausnahmslos in Regionen mit mediterranem Klima.

 

Es wurden ganz vereinzelt Sandmücken auch in Deutschland gefunden. Aber die Zahl ist bisher noch so minimal, dass es keinen Grund zu der Annahme gibt, diese Mückenart würde sich bereits bei uns verbreiten. Leishmaniose ist eine Immunschwächekrankheit. Die Leishmanien leben im Blut und schwächen den Hund. Inwieweit die Erreger Chancen haben, ein Tier zu schwächen, ist abhängig vom gesundheitlichen Allgemeinzustand, und davon, wie viel Stress ein Hund hat. Stress hat ein Hund, wenn er sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, zum Beispiel nach der Vermittlung, bei Futterumstellung, oder wenn ein neues Familienmitglied dazukommt. Die Leishmaniose muss aber nicht unbedingt ausbrechen. Trotzdem braucht ein infizierter Hund sein Leben lang Medikamente. Auch eine regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt ist notwendig. Der finanzielle Aufwand für die Medikamente hält sich in einem überschaubaren Rahmen. Beim Hund ist Leishmaniose nicht heilbar. Aber mit den richtigen Medikamenten kann auch ein infizierter Hund ein glückliches Leben führen und sehr alt werden. Die Ansteckung vom Hund auf den Menschen oder von Hund zu Hund oder zu anderen Haustieren ist mehr als unwahrscheinlich und wurde noch nie nachgewiesen. Zur Ansteckung braucht es die Sandmücke als Überträger.

 

Ehrlichiose und Babesiose Die Übertragung erfolgt durch Zecken. Häufig tritt sie als Doppelinfektion auf, zum Beispiel mit der Leishmaniose. Mit Medikamenten sind Ehrlichiose und Babesiose vollständig heilbar. Ehrlichiose und Babesiose zeigen sich relativ unscheinbar. Meistens kommen Hundehalter mit ihrem Hund, weil er müde und abgeschlagen wirkt und Fieber hat. Ein alarmierendes Signal für die Babesiose ist colafarbener Urin. Bei einer Ehrlichiose sind zum Beispiel Nasenbluten oder Blut im Kot die Warnzeichen. Die Babesiose wird auch Hundemalaria genannt. Sie galt bis vor wenigen Jahren noch als reine Reisekrankheit.

 

Inzwischen können Hunde in fast ganz Deutschland mit der infektiösen Zeckenart, der sogenannten Dermacentorzecke, in Kontakt kommen. Für ungeschützte Hunde kann eine Hundemalariainfektion lebensgefährlich sein. Für Menschen ist die Hundemalaria ungefährlich. Herzwürmer, zum Beispiel Filaria Mücken übertragen auch Herzwürmer. Verschiedene Mückenarten können Herzwürmer übertragen. Früherkennung ist hier wichtig, um Folgeschäden an den Organen des Hundes zu verhindern. Filarien sind erst sechs Monate nach Ansteckung im Blut nachweisbar.

 

Deshalb ist das Nachtesten nach Einreise in Deutschland frühestens nach sechs Monaten sinnvoll und absolut notwendig. Als Therapie braucht der Hund starke Medikamente, aber er wird wieder ganz gesund.

 

Bitte lassen Sie Ihren Hund auch auf Giardien untersuchen. http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a.prod/joomla/Joomla_1.6/index.php/giardien

 

Quelle http://www.parasitosen.de/ http://www.erste-hilfe-beim-hund.de

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Hunde aus dem Ausland

Gesetze, Erfahrungen und wichtige Tipps

Ein Hund aus dem ausländischen Tierschutz.

„Ein großer Teil der nach Deutschland verbrachten Auslandshunde ist nicht auf der Straße geboren. Sie lebten dort, weil sie von ihren Haltern ausgesetzt wurden. Sie sind dankbar für jede Zuwendung und geregelte Versorgung. Man muss ihnen helfen. Der Kauf von sogenannten Wühltischwelpen aus dem Ausland unterstützt Tierquälerei und sollte unterbleiben“, fasst Petra Zipp, Leiterin Tierschutz Europa bei TASSO die Situation der Tiere im Ausland zusammen.

Im Folgenden können Sie sich über Gesetze und Regelungen, die den Auslandstierschutz betreffen, informieren, nachlesen, wie Sie Ihrem Tier aus dem Ausland die Eingewöhnung erleichtern und erfahren, welche Erlebnisse andere Tierhalter mit ihren Auslandhunden gemacht haben.

Wichtige Gesetze und Regelungen:

Was Sie bei der Einführung von Hunden aus dem Ausland beachten sollten

Tierheime und Tierschutzorganisationen, die Hunde aus dem Ausland einführen möchten, benötigen eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 S. 1 Ziffer 5 Tierschutzgesetz.

Die Erlaubnis benötigt, wer Wirbeltiere zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder sonstige Gegenleistung nach Deutschland verbringt beziehungsweise einführt oder solche Tiere vermitteln will. Auch die in Schutzverträgen verlangte Schutzgebühr stellt eine solche Gegenleistung dar. Wer also Auslandstierschutz betreibt, indem er Tiere zur Vermittlung nach Deutschland verbringt oder Auslandstiere hier vermittelt, benötigt diese Erlaubnis.

EU-Heimtierausweis seit 29. Dezember 2014 mit neuen Regeln

Der Tierhalter muss nun seine personenbezogenen Daten mit seiner Unterschrift bestätigen. Im neuen Heimtierausweis müssen zudem die Kontaktinformationen des ausstellenden Tierarztes erfasst und von diesem unterschrieben sein. Sowohl die Seite mit dem Transponder-Nummer, als auch die Seite, zu der verabreichten Tollwutimpfung enthält. Zudem muss der ausstellende Tierarzt die Kontaktinformationen des Tierhalters, die Ausweisnummer, die Transponder-Nummer, falls vorhanden die Tätowierung und die Tätowierungsstelle, den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens für mindestens drei Jahre aufbewahren. Alte Heimtierausweise, die vor dem 29.12.2014 ausgestellt wurden, behalten bis zum Lebensende des Tieres ihre Gültigkeit.

Tollwutimpfungspflicht für Welpen für die Einreise nach Deutschland

Seit dem 31. Dezember 2014 dürfen Welpen nur noch mit einer gültigen Tollwutimpfung nach Deutschland eingeführt werden. Da eine Impfung gegen Tollwut erst ab der 12. Lebenswoche möglich ist und der Impfschutz erst 21 Tage nach der Impfung wirksam wird, können Welpen somit erst nach der 15. Lebenswoche nach Deutschland eingeführt werden.

Darüber hinaus benötigt seit August 2014 jeder, der Hunde aus dem Ausland nach Deutschland verbringt, um sie hier gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung abzugeben, die Erlaubnis der zuständigen Behörde (Veterinäramt). Dies gilt nicht nur für gewerbliche Händler, sondern auch für Privatpersonen. Lassen Sie sich in jedem Fall die entsprechende Erlaubnis zeigen.

TASSO-TIPP: Angebotene Hundewelpen, die eklatant jünger sind als 15 Wochen, sind oft illegal nach Deutschland eingeführt worden und stammen von einem unseriösen Züchter. Die meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und sind oft erst zwischen vier und sechs Wochen alt, wenn sie verkauft werden. Der Käufer riskiert es, ein verhaltensgestörtes und krankes Tier bei sich aufzunehmen. TASSO empfiehlt, nur seriösen Tierschutzorganisationen sowohl im Inland als auch im Ausland, Tierheimen und seriösen Züchtern zu vertrauen.


 

Die richtigen Tipps zur Vorbereitung:

So erleichtern Sie Ihrem Hund aus dem Ausland die Eingewöhnung

Waren es früher die Rassehunde und später die Mischlinge, die beim Gassi gehen für Gesprächsstoff sorgten, so trifft man heute zunehmend mehr Hunde aus dem Auslandstierschutz. Da diese Tiere in der Regel schon einige unangenehme, sehr prägende Erlebnisse hinter sich haben, ist es ratsam, sich auf den neuen Mitbewohner besonders vorzubereiten.

Zunächst sollte der Hund gekennzeichnet und bei TASSO registriert sein. Lassen Sie nach der Übernahme des Tieres aus dem Tierheim den Hund bei TASSO auf sich umschreiben. Das Anleinen beim Gassi gehen sollte in den ersten Wochen Pflicht sein, solange man die „Tricks und Ticks“ des Vierbeiners noch nicht kennt. Ein Brustgeschirr verhindert, dass ein ängstlicher Hund sich aus dem Halsband windet und schützt vor Verletzungen an der Kehle bei einem unerwarteten, ruckartigen Ziehen des Tieres. Grundsätzlich haben Hunde aus dem Ausland ein großes Freiheitsbedürfnis. Haustüren und Fenster, durch die das Tier in einem unbeobachteten Moment entweichen könnte, sollten daher gesichert werden.

Das gleiche gilt beim Aussteigen aus dem Auto: erst den Hund mit der Leine sichern, dann aussteigen. Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Auslandshunde anfangs weigern, in ein Auto zu steigen. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Um zu überleben, haben die Hunde gelernt, Autos auf der Straße aus dem Weg zu gehen. Verbinden Sie das Ein- und Aussteigen sowie das Autofahren selbst daher mit etwas Positivem für den Hund.

Die meisten Auslandshunde sind sehr gut mit Artgenossen sozialisiert. Dennoch kann man bei einem ersten Kontakt mit anderen Hunden nie sicher sein, wie sich der eigene Hund verhält. Gegenseitige Kontaktaufnahme mit den anderen Haltern, ein langsames, aber selbstsicheres Annähern ohne Hektik geben genug Spielraum, den eigenen Hund zu beobachten.

Grundsätzlich gilt: Geben Sie dem neuen Familienmitglied Zeit, sich an alles zu gewöhnen. Eine Reizüberflutung ist in den ersten Wochen ebenso wenig angebracht wie ein zu behütetes Vorgehen.

TASSO-Umfrage „Hunde aus dem Ausland“: Rund zwei Drittel der befragten Hundehalter berichten ausschließlich von positiven Erfahrungen

Immer mehr Hunde aus dem Auslandstierschutz finden bei deutschen Tierhaltern ein neues Zuhause. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. wollte deshalb in einer Umfrage wissen, welche Erfahrungen Tierhalter mit Hunden aus dem Ausland gemacht haben.

Das Positive überwiegt


Von den 1.144 Umfrageteilnehmern haben 64 % grundsätzlich positive Erfahrungen mit Auslandshunden gemacht und würden sich wieder für einen solchen Hund entscheiden. Weitere 33 % haben ebenfalls positive Erfahrungswerte gesammelt, berichten gleichzeitig aber auch von Problemen, die über die Eingewöhnungszeit hinaus bestehen und ein kontinuierliches Training mit dem Hund erfordern. Weitere Probleme werden in der Zusammenarbeit mit den vermittelnden Organisationen angegeben. Nur 3 % können ausschließlich Negatives berichten. „Man holt sich ja eigentlich ein Überraschungsei ins Haus und man sollte vorher genau überlegen, ob man auch mit einem Hund klar kommt, der schon negative Erfahrungen gemacht hat und etwas schwieriger in der Erziehung ist“, bringt Hundehalterin Nancy Burkhard die Besonderheit von Hunden aus dem Ausland auf den Punkt.

Ausgeprägte Sozialverträglichkeit und hohe Sensibilität


Auslandshunde sind häufig von Beginn an sehr sozialverträglich mit Artgenossen und anderen Tieren, und zeugen von einer hohen Anpassungsfähigkeit. Zudem berichten viele Umfrageteilnehmer von einer äußerst ausgeprägten Sensibilität gegenüber Menschen, die Zuchthunde in dieser Form nicht immer aufweisen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickeln sich die meisten diese Tiere zu menschenbezogenen und gelehrigen Hunden, die sehr darum bemüht sind, alles richtig zu machen und täglich ihre große Dankbarkeit zeigen. „Zu sehen, wie die Hunde nach einiger Zeit aufleben, und dann auch am Leben teilnehmen, ist jedes Mal die Mühe wert“, schreibt Petra Kohl abschließend in ihrem Erfahrungsbericht bei der TASSO-Umfrage.

Unvorhersehbare Reaktionen – vor allem in der Anfangszeit


Einige Umfrageteilnehmer berichten häufig von Angst- und Panikattacken, die sich erst nach und nach herauskristallisierten. Viele Auslandshunde wurden misshandelt und werden ihre Ängste vor dunkel gekleideten Menschen, Besen oder anderen negativen Einflüssen aus ihrer Vergangenheit nur schwer wieder los. Gerade bei ehemaligen Straßenhunden müssen die neuen Halter mit einem ausgeprägten Freiheitsdrang rechnen. Neben Rastlosigkeit und Schwierigkeiten beim Alleinbleiben können in Einzelfällen auch Stubenunreinheit und Aggressionen auftreten. Manche Teilnehmer berichten auch von mangelnden und sogar falschen Auskünften durch die vermittelnden Organisationen, vor allem in Bezug auf den Gesundheitszustand des Tieres, was oftmals zu sehr hohen Tierarztkosten führte, mit denen der neue Halter im Vorhinein nicht gerechnet hat. Deshalb ist zu empfehlen, sich vorab über die Seriosität des Vereines zu informieren und direkt nach der Vermittlung das Tier beim Tierarzt des Vertrauens gründlich untersuchen zu lassen.

Kontinuität und Geduld für die Vertrauensbildung – Tipps von Tierhalten für Tierhalter


Viele Umfrageteilnehmer haben in Ihren Erfahrungsberichten Tipps angegeben, die ihnen im Umgang mit ihren Tieren besonders geholfen haben. Um den Hunden das Eingewöhnen zu erleichtern, ist vor allem ein geregelter Tagesablauf wichtig. Zudem sollten die Hunde nicht überfordert, sondern mit viel Geduld behutsam an ihr neues Leben herangeführt werden. Nach einer unbestimmten Zeit, die das Tier selbst festlegt, kann auch zwischen einem traumatisierten Hund und seinen Menschen eine vertrauensvolle Bindung entstehen. Als besonders wichtig wird trotz aller Vorsicht eine souveräne Führung erachtet. Diese kann mit dem Besuch einer Hundeschule oder Einzeltrainings bei einem Hundetrainer oder Hundepsychologen unterstützt werden. Allerdings ist zu bedenken, dass sich nicht jedes Problemverhalten wegtrainieren lässt, sondern die Halter lernen müssen, im Alltag damit umzugehen. „Die Ängste der Hunde sind teilweise sehr tief verankert und trotzdem bauen diese Hunde – behandelt mit sehr viel Liebe und Geduld – wieder so viel Vertrauen auf, dass sich ein Mensch das gar nicht vorstellen kann. Sie geben so viel und wollen so wenig“, beschreibt Hundehalterin Andrea Hensel ihre Erfahrung mit Hunden aus dem Auslandstierschutz.

(Quelle,Tasso)

 

 

 

 

 

 

 

So zeigen Hunde ihre Liebe: 6 Anzeichen

Ja, Hunde können Menschen lieben, das wissen nicht nur Hundebesitzer. Doch wie zeigen die Fellnasen ihre Zuneigung? Es gibt mehrere Anzeichen, an denen Sie erkennen können, dass Ihr Vierbeiner Sie wirklich liebt.

Hunde sind Rudeltiere und Sie als Besitzer sind normalerweise in den Augen Ihres Haustieres der Rudelführer. An den folgenden Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Hund Sie nicht nur als "Anführer" sieht, sondern Sie auch als Freund liebt. Um seine Zuneigung auszudrücken, braucht der Hund keinerlei Worte. Er zeigt seine Liebe auf andere Art, und zwar mit vielen, kleinen Gesten.

1. Regelmäßige Begrüßungsfreude

Sie kommen von der Arbeit heim, öffnen die Haustür und schon hören Sie wild tapsende Hundepfoten näherkommen. Ihr Hund wedelt mit dem Schwanz, schaut Sie freudig an, bellt womöglich überschwänglich oder springt an Ihnen hoch? Jedes dieser Zeichen steht für: "Ich freue mich, dass du da bist" und drückt Hundeliebe aus.

2. Vertrauen heißt Liebe

Ob Ihr Hund Sie liebt, erkennen Sie auch daran, dass er Ihnen vertraut. Schaut Ihr Hund Sie an, wenn er nicht weiter weiß oder eine Situation unbekannt und womöglich sogar gefährlich erscheint? Dann vertraut er Ihnen und sieht Sie als sozialen Maßstab. Auch Nähe ist Vertrauen: Sie merken, wenn Ihr Hund Ihre Nähe sucht – dies würde er nicht tun, wenn er Ihnen nicht traut.

3. Körperliche Nähe ist seelische Nähe

Wenn ein Hund seinem Besitzer körperlich nah sein möchte, bedeutet dies in der Regel auch, dass er Ihnen seelisch nah ist. Wenn ein Hund sich in Ihre Nähe legt oder sogar an Sie geschmiegt schläft, können Sie davon ausgehen, dass er Ihre Freundschaft schätzt, Ihren Schutz akzeptiert und Ihnen "Ich liebe dich" mitteilen möchte.

4. Ihr Hund möchte Sie abschlecken

Bereits Hündinnen zeigen nach der Geburt ihren Welpen ihre Liebe, indem sie sie von oben bis unten abschlecken. Der Hund versteht dieses Verhalten als Ausdruck von Zuneigung – wenn er Sie später also ablecken möchte, ist das ebenso ein Zeichen der Liebe. Eine Art Hundekuss, wenn man so möchte.

5. Ihr Hund will mit Ihnen spielen

Wenn Ihr Hund mit wedelndem Schwanz und erwartenden Augen vor Ihnen steht mit seinem Spielzeug im Maul und sie vielleicht mit seiner Pfote berührt oder mit seiner Schnauze anstupst, bedeutet dies natürlich, dass er gerne mit Ihnen spielen möchte. Keine Frage, ein Zeichen hündischer Liebe.

6. Liebe durch Fürsorge zeigen

Wenn Ihr Hund Sie liebt, möchte er, dass es Ihnen gut geht. Seine Fürsorge kann sich auf mehrere Arten und Weisen zeigen. So stellt er sich bei drohender Gefahr womöglich schützend vor Sie, wenn er einen potenziellen Aggressor auf der Straße sieht. Aber auch das Kümmern um Wehwehchen zeigt seine Liebe. Sucht Ihr Hund womöglich auffällig oft Ihre Nähe, wenn Sie krank oder traurig sind? Dies ist ein typisches Verhalten für einen fürsorglichen Hund.

 

Ihr Hund wird nicht stubenrein: Was tun?

Der Hund wird nicht stubenrein und löst sich ständig in Ihren vier Wänden? Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Bei Welpen und Tierheimhunden ist es möglich, dass sie nie gelernt haben, ihr Geschäft draußen zu verrichten. Ihr Hund macht in die Wohnung, obwohl er das früher nicht getan hat? Dann ist vorsichtshalber ein Tierarztbesuch nötig.

Ein Hund macht in die Wohnung, wenn er nicht gelernt hat, sich erst draußen zu lösen. Ein junger Hund wird nicht stubenrein, wenn es ihm niemand beibringt. Es kann jedoch auch sein, dass Ihr Vierbeiner auf den Boden pinkelt, weil er einfach nicht mehr an sich halten kann.

Hund macht in die Wohnung: Mögliche Ursachen

Zunächst sollten Sie überlegen, woran es liegen könnte, dass Ihr Hund in die Wohnung macht. Ist Ihr Vierbeiner noch ein Welpe und erst seit Kurzem bei Ihnen zu Hause? Dann muss er höchstwahrscheinlich erst noch lernen, wo er sein Geschäftchen erledigen darf und wo nicht. Dies ist normal und kein Grund zur Sorge. Möglich ist auch, dass Sie zu selten mit ihm Gassi gehen – ein kleiner Welpe muss teilweise alle zwei Stunden "aufs Töpfchen".

Kommt ein Tierheimhund zu Ihnen ins Haus und erweist sich als nicht stubenrein, besteht die Möglichkeit, dass er das nie war. Die Herkunft der Hunde im Tierheim lässt sich nicht immer ganz zurückverfolgen und manchmal sind Menschen, die Ihr Haustier im Tierheim abgeben, nicht ganz ehrlich, was die Gründe dafür betrifft. Dies soll Sie jedoch keinesfalls davon abhalten, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren. Auch ältere Hunde können lernen, stubenrein zu werden, wenn Sie ausreichend Liebe, Geduld und Konsequenz von ihren neuen Menscheneltern erfahren. War Ihr Hund bereits stubenrein und das Lösen in der Wohnung ist ein recht neues Verhalten, können gesundheitliche Probleme, Alterserscheinungen oder psychische Leiden dahinter stecken.

Hund wird nicht stubenrein: Haben Sie Geduld

Ein Hund wird nicht stubenrein, wenn Sie sich nicht ausreichend Zeit dafür nehmen, es ihm beizubringen. Dabei kann es von Tier zu Tier unterschiedlich lange dauern, bis er das Prinzip verinnerlicht hat, erst draußen seine Blase zu entleeren und Bescheid zu sagen, wenn er mal muss. Dies kann durchaus mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen. Das gilt auch für Tierheimhunde, die womöglich noch nie stubenrein waren. Sie brauchen sogar eventuell noch etwas länger, bis sie nicht mehr in die Wohnung machen, weil sie sich das unerwünschte Verhalten zuvor angewöhnt hatten.

Sie können Ihrem Liebling dabei helfen, dass er nicht mehr dort eine Pfütze oder ein Häufchen hinterlässt, wo er es nicht darf. Achten Sie besonders aufmerksam auf die Körpersprache Ihres Hundes und gehen Sie sofort mit ihm hinaus, sobald er unruhig wird und zeigt, dass er mal muss. Dies kann ein flüchtiger Blick zur Tür sein, plötzliche Nervosität, Hin- und Herlaufen oder das demonstrative Setzen vor die Haustür. Welpen müssen etwa alle zwei Stunden raus, später lassen sich die Abstände zwischen den Gassirunden verlängern. Auch nachts müssen kleine Hunde pinkeln.

Strafen helfen fast nie gegen Unsauberkeit

Wenn er fertig ist mit seinem Geschäft draußen, loben Sie ihn und belohnen Sie ihn mit einem Leckerli. Gehen Sie danach noch eine Weile spazieren, damit Ihr Hund nicht verinnerlicht, dass er sofort wieder ins Haus muss, nachdem er sich gelöst hat. Es besteht ansonsten die Möglichkeit, dass er das Pinkeln hinauszögert, um länger draußen schnüffeln und entdecken zu können, beim Gassigehen anhält und erst wieder im Haus ein Häufchen oder Pfützchen macht, weil er sich nicht länger beherrschen kann.

Ihr Hund macht in die Wohnung, wenn er keinen anderen Ausweg kennt, nicht, weil er böse oder bockig ist. Daher ist es auch nicht sinnvoll, ihn dafür zu bestrafen. Das Einzige, was Sie tun können, wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen, ist, ihm mit einem klaren "Nein" oder "Pfui!" zu sagen, dass er das nicht soll und sofort mit ihm rauszugehen. Aber schimpfen Sie nicht mit ihm und tunken Sie niemals, wirklich niemals, seine Schnauze in seine Hinterlassenschaften.

Sonst stubenreiner Hund pinkelt überall hin: Ist er krank?

Ihr Hund macht in die Wohnung, obwohl er schon stubenrein war? Gehen Sie auf jeden Fall mit ihm zum Tierarzt, er könnte unter einer Blasenentzündung oder einer Niereninsuffizienz leiden. Konnte Ihr Tierarzt eine körperliche Ursache für die Unsauberkeit ausschließen, stecken womöglich Ängste oder Stress dahinter. Ein Tierpsychologe kann Ihnen dann weiterhelfen.

(Quelle. einfach tierisch.de)

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Ein Tierschutzhund zieht ein – das ist jetzt wichtig!

Sie haben sich entschieden: Ein Hund aus dem Tierschutz soll Ihre Familie erweitern. Das ist eine

guteWahl, denn jedes Haustier hat ein liebevolles Zuhause verdient. Damit die Anfangszeit möglichst

reibungslos verläuft, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Natürlich sind Hunde aus dem Tierschutz nicht generell vorbelastet, doch die Anforderungen, die sie

stellen, sind anders als wenn zum Beispiel ein Welpe einzieht. Jedes Tier ist von seiner Vorgeschichte

individuell geprägt und hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Der eine ist ein gut erzogener

Hund, der aus familiären Gründen abgegeben wurde. Der andere ein übermütiger Artgenosse, der

gerne etwas über die Stränge schlägt. Der nächste stammt aus dem Auslandstierschutz aus einem

Auffanglager (Canile) und erfährt in seinem neuen Zuhause erstmals, wie es sich anfühlt, von einer

Familie geliebt zu werden. Das sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Tierschutzhunde, doch sie

zeigen: Ein Patentrezept gibt es nicht.

Bitte Sie nehmen sich einige Tage Urlaub für die allererste Zeit der Eingewöhnung.

Lassen Sie ihn von sich aus "kommen", wenn er sich bereit dazu fühlt. Bedrängen Sie ihn nicht sofort

mit Liebe und Aufmerksamkeit.

Einige Dinge sollten aber in jedem Fall beachtet werden: Ob zu stürmisch oder zu schüchtern– geben

Sie Ihrem Hund Zeit. Er kennt Sie und seine neue Umgebung noch nicht. Nehmen Sie eine anfängliche

Zurückhaltung nicht persönlich, und versuchen Sie, sich in die Lage des Hundes zu versetzen. Seine

Welt hat sich gerade komplett geändert, und das nicht zum ersten Mal in seinem Leben. ...

Verzichten Sie auf zu viel Aufregung wie z.B. durch unnötige Besuche in den ersten Tagen. Halten Sie

die Kinder zurück, auch wenn es verständlicherweise schwer fällt. Einen Hund zu bedrängen, auch

räumlich, erschwert die Eingewöhnung. Wiederkehrende Abläufe zu denselben Zeiten, geben den

Hunden Sicherheit und Orientierung.

Stecken Sie ihren Neuankömmling nicht gleich in die Badewanne (auch wenn er nicht gerade

angenehm duftet) und warten Sie einige Wochen mit dem ersten Tierarztbesuch, wenn sich der

Hund nicht in einem besorgniserregenden Zustand befindet. Wir empfehlen Ihnen, die Tiere hier in

Deutschland nach Ankunft nochmals entwurmen zu lassen, dann sind Sie ganz sicher, dass das Tier

frei von Würmern ist. Füttern Sie gerade zu Anfang kleine Mengen und schauen, wie der Hund das

Futter verträgt. In den Canilen wurde nur dass billigste Trockenfutter einmal Tgl. gegeben, gewöhnen

Sie Ihren Neuankömmling vorsichtig an hochwertigere Nahrung.

Sicher auf allen Wegen

Registrieren Sie Ihr Tier sofort bei TASSO, beziehungsweise melden Sie es auf sich als neuen Halter

um. „Dass ein Tier entläuft, passiert gerade in der Anfangszeit in einer neuen Familie leider sehr oft“,

weiß TASSO-Mitarbeiter Tobias Kohl aus seiner Erfahrung in der TASSO-Notrufzentrale zu berichten.

Bedingt durch die völlig neue Umgebung, in die sich die Tiere erst einmal eingewöhnen müssen, ist

die Gefahr groß und sollte nicht unterschätzt werden“, warnt er. Hinzu kommt, dass diese Hunde

durch die fehlende Bindung zu ihren Menschen häufig besonders schwer wieder einzufangen sind,

sollten sie einmal entlaufen sein.

 

 

Seien Sie nicht leichtsinnig, und sichern Sie Ihr Tier in der ersten Zeit doppelt und dreifach. Das gilt

nicht nur für Angsthunde. Auch ein gelassener Hund kann Ängste haben, mit denen Sie niemals

gerechnet hätten, und entläuft bei einem Schreck schneller als gedacht. Bis Ihr Tier eine Bindung zu

Ihnen aufgebaut hat und sicher zurückkommt, vergeht einige Zeit und viel Training ist nötig. Bis dahin

müssen Sie alles tun, um Ihren Hund nicht in Gefahr zu bringen.

Dazu gehört auch, dass der Hund zunächst an der Leine bleiben sollte. Spezielle Sicherheitsgeschirre

mit zwei Bauchgurten verhindern, dass ein Tier sich aus dem Geschirr winden kann. Eine zweite Leine

können Sie am Halsband befestigen. Wenn Sie eine Schleppleine nutzen, hängen Sie diese zusätzlich

in einer weiteren Leine ein, die Sie sich umhängen. Seien Sie auch vorsichtig mit offenen Türen im

Haus sowie beim Aussteigen aus dem Auto. Prüfen Sie, ob Ihr Garten wirklich ausbruchsicher ist,

bevor Sie den Hund ohne Leine in den Garten lassen.

Rat & Hilfe

Scheuen Sie sich nicht, Experten um Rat zu fragen und mit Ihrem tierischen Liebling die Hundeschule

zu besuchen. Auch wenn Sie bereits Erfahrungen mit Hunden haben, kann ein Blick von außen nie

schaden, und den ein oder anderen wertvollen Tipp für ein gelungenes Zusammenleben können Sie

sicher mitnehmen.

Quelle,Tasso

Vergessen Sie über all dies nicht, Ihren Hund bei der Steuer anzumelden sowie eine Tierhalter-

Haftpflichtversicherung abzuschließen. Trotz größter Sorgfalt und bester Vorbereitung:

Hundertprozentige Sicherheit kann es nie geben.

Ihr Hund wurde vor seiner Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet. Hier handelt es sich

immer auf eine Momentaufnahme und wir empfehlen Ihnen den Test 1x jährlich zu wiederholen.

Mehr Infos auf unserer Website unter : https://www.animal-rehoming.com/vermittlung-

Ihr Hund ist am Abhohlort angekommen und wartet auf Sie!

Die Sicherheitsmaßnahmen… übertrieben?

Leider nein-es passiert leider immer wieder. Es könnte mit dem Tod des Tieres enden…

Bitte bringen Sie zur Abholung eine Transportbox, Halsband und eine Leine (am besten

durchbeißsicher), mit.

Auch an Wasser sollten Sie denken, trotz Wasserversorgung während der Fahrt, die Hunde haben

eine lange Fahrt hinter sich. Unsere Hunde bekommen von unseren Tierschützern ein

Sicherheitsgeschirr für den Transport angelegt.

Bevor Hund aus der Transportbox des Transporteurs geholt wird, IN der Transportbox Halsband und

Geschirr überprüfen, ein Karabinerhaken der Leine sollte im Halsband und der andere

Karabinerhaken im Geschirr eingeklickt sein, so ist der Hund doppelt gesichert und kann die

Transportbox nun verlassen.

 

 

Nach der Übernahme werden Ihnen auch die Dokumente des Hundes ausgehändigt. Fahren Sie ihn

bitte in der Transportbox mit den Transportgeschirren umgehend (ohne weitere Pipipausen oder

Ähnliches) direkt nach Hause.

Wenn Sie Zuhause angekommen sind:

Falls der Hund doch ohne Transportbox fahren sollte, der Hund muss unbedingt gesichert sein.

Besonders wenn sich die Tür des Fahrzeugs öffnet!

Haustür öffnen, Hund mit der Box erst in einem geschlossenen Raum öffnen. Es kann ein wenig

dauern bis er sich heraus traut. Stellen Sie die Box an eine ruhige Ecke, öffnen sie, stellen Wasser und

Futter davor und warten einfach ab. Der Neuankömmling wird früher oder später auf

Erkundungstour gehen, zum Wassernapf in der Nähe, zu einem Leckerchen, zu Ihnen. Das Plätzchen,

Körbchen oder Decke, welches Sie für den Hund vorbereitet haben, sollte immer eine geschützte

Ecke mit Familienanschluss sein, wo er sich zurückziehen kann und seine Ruhe findet. Auch für die

Kinder sollte dieser Platz tabu sein.

Lassen Sie ihren Hund Zeit, vielleicht lesen Sie ihm in der Zeit diese Tipps vor? Ihre Stimme wird ihn

beruhigen und vielleicht ein wenig neugierig machen..

Ist ihr Hund ohne Box gereist?

Bevor Sie die Autotüre öffnen, überzeugen Sie sich ob der Hund noch gesichert ist.

Öffnen Sie die Haustüre und bringen Sie ihren Hund ruhig aber zügig in einem gesicherten Raum, die

Fenster sollten geschlossen sein. In der Wohnung angekommen schließen Sie bitte die Wohnungstür

sicher, damit er nicht ins Freie hinausstürmen kann. Überprüfen sie ob sein Reisegeschirr noch richtig

sitzt und stellen Sie es ggf. nach. Fassen Sie nicht von oben her nach dem Hund, sondern langsam von

unten, er könnte sich sonst bedroht fühlen. Das Sicherheitsgeschirr unbedingt am Hund lassen-auch

nachts.

Lassen Sie ihr neues Familienmitglied die ersten Tage nur mit (kurzer) Leine durch's Haus laufen.

Möchten Sie mit Ihrem Hund in den Garten? Bitte die erste Zeit NUR mit Ihnen zusammen an der

Leine und niemals alleine.

Die ersten Gassigänge:

Es kann durchaus vorkommen dass sich ihr Hund die ersten Stunden überhaupt nicht löst.

Auch hier: Lassen Sie ihm Zeit, es kann auch etwas länger dauern, Stunden oder auch sogar ein/zwei

Tage! Sollte er in die Wohnung machen, schimpfen Sie nicht, bringen Sie ihn ruhig vor die Türe und

loben Sie wenn es draußen geklappt hat. Er wird es schnell lernen…

Die ersten Autofahrten: Hund rein, Hund sichern/festbinden, Autotüre zu. Somit ist Hund gesichert

wenn die Tür wieder am Zielort geöffnet wird. Bitte den Hund nicht von der Leine lassen!

Dies muss trainiert werden, erst wenn der Hund SICHER abrufbar ist!

 

 

!! PASST GUT AUF UNS AUF !!! BITTE!!!

Ich bin MAMES und durfte ausreisen - ausreisen in eine "neue Welt", in ein glückliches Hundeleben.

Leider passiert es immer wieder, dass die Reise in eine glückliche Zukunft zu einer Reise in den Tod!

wird ....deswegen meine - unser aller Bitte:

!! PASST GUT AUF UNS AUF !!! BITTE!!!

... wir waren eigenständige Straßenhunde - wir mussten uns unser Futter beschaffen - bei Gefahr

sind wir geflohen ... auch vor Euch Menschen, meistens vor Männern - das war für uns

überlebensnotwendig. Diejenigen, die in der Station aufgewachsen sind kennen die Gefahren der

Straße nicht - haben nie lernen müssen, sich selbst zu versorgen.

Zwei gute Gründe - auf uns, die Eigenständigen und auf uns die Behüteten -besonders acht zu geben.

Das ist noch nicht alles: wir haben eine lange, lange Reise hinter uns. Autofahren, in einer Box reisen

wir kannten das nicht. Wir kennen Euch Menschen nicht -

Euch, die ihr unsere neue Familie seid. Wir kennen Euer Haus nicht - manche von uns haben noch nie

ein Haus von innen gesehen - Staubsauger, Fernseher ... ihr habt so viele Geräte, die wir nicht

kennen, die laut sind - die uns Angst machen.

Nicht alle von uns kennen Halsband, Brustgeschirr und Leine. Wir kennen nicht Eure Sprache ...... wir

kennen Euch nicht ......Einige von uns steigen aus dem Auto, ziehen bei Euch ein und fühlen sich

Zuhause - so, als ob sie schon immer da gewesen wären. Andere von uns trauen sich nur langsam aus

der Box heraus - bitte, bedrängt sie nicht, gebt ihnen Zeit ...

Zeit, Geduld ... das sind die Zauberworte.

Wir wissen ja nicht, dass es eine Reise in ein besseres Leben war... dass wir unser Zuhause gefunden

haben, ein eigenes Körbchen, ein warmes Plätzchen ...... wir wissen nur, dass sich unsere kleine Welt

komplett auf den Kopf gestellt hat ... wir müssen erst herausfinden, dass wir Euch vertrauen können

.... dass wir bei Euch in Sicherheit sind - wir bitten Euch, helft uns dabei und passt gut auf uns auf ....

Nehmt uns an die Leine, sichert uns doppelt: am Halsband und am Brustgeschirr. Dieses Geschirr hat

im Gegensatz zu den üblichen Brustgeschirren - aus dem jeder Hund herausschlüpfen kann (ja, auch

wenn Ihr es nicht für möglich haltet – das schaffen wir ... ), einen zusätzlichen Bauchgurt. Nehmt zu

Anfang keine Flexileinen. Ihr könnt uns auch mit einer Schleppleine zunächst zusätzlich an Eurem

eigenen Körper sichern - falls Euch die Leine einmal aus der Hand fallen sollte ...

Die ganz großen Angsthasen könnte man mit einem GPS-Gerät ausstatten.

Bitte gurtet uns im Auto an - öffnet die Tür nie, ohne Euch zu vergewissern, dass Ihr uns auch wirklich

an der Leine habt.

 

 

Für Autofahrten ist eine Transportbox günstig - das kann für uns auch so etwas wie eine sichere

Höhle sein. Lasst keine Türen und Fenster offen stehen ... inspiziert Euren Gartenzaun – wir finden

jedes Loch ...

Bitte, versteht das nicht falsch, wir wollen ja nicht aus unserem neuen Heim weglaufen - aber durch

Aufregung, Angst und Schreck kann es einfach passieren, dass wir auf die Flucht gehen ...

BITTE,

PASST GUT AUF UNS AUF !!! Euer MAMES

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